Zum Hauptinhalt springen

Schulstandorte

Neben dem Hauptstandort in Gifhorn verfügt die BBS II über zwei Außenstandorte:

  • Augenoptikerschule in Hankensbüttel
  • Müllerschule in Wittingen

 


Digitaler Schülerausweis

Weitere Informationen erhalten Sie Hier

Informationsmesse 12.03.2026

Am Donnerstag, 12.03.2026 findet zwischen 18:00 und 19:30 Uhr in den Räumen E01/E02 eine Informationsmesse statt, bei der alle Schulformen über ihre schulischen Abschlüsse und die Möglichkeiten einer anschließenden Ausbildung oder eines Studiums informieren. 


Beschulung bei Unwetterwarnung

Sollte wegen Unwetterwarnung die Beschulung im Raum Gifhorn ausfallen, erhalten Sie wirklich zuverlässige Informationen darüber nur über die Verkehrs-Management-Zentrale Niedersachsen oder über den Instagram-Account des Landkreises Gifhorn.

Während bei allgemeinbildenden Schulen der Unterricht ausfallen kann, findet an der BBS2 immer Distanzunterricht statt. Für die Organisation und die Information über den Ablauf des Distanzunterrichts sind die Klassenlehrkräfte verantwortlich.


Suche

Suchformular

Erweiterte Suche

Produktdesigner/innen an der Ostfalia in Wolfsburg

Am Dienstag, den 10.2.2026 besuchte das dritte Ausbildungsjahr der Technischen Prduktdesigner/innen an der Hochschule Ostfalia in Wolfsburg das Institut für Recycling. Dort haben die Auszubildenden im Rahmen eines Kunststoff-Polymer-Workshops einen Parcours aus fünf Stationen durchlaufen.

Dabei konnten verschiedene Wissensgebiete sehr anschaulich behandelt werden, die ansonsten in der Schule nicht praktisch dargestellt werden können. Es wurden geschäumte Kunststoffe mit ihren Eigenschaften vorgeführt und ein eigenes Produkt aus einem geschäumten Kunststoff hergestellt. Kunststoff wurde selbst recycelt, indem er in seinen Eigenschaften betrachtet, zerkleinert und dann durch Strangguss erneut in Form gebracht wurde. Anschließend wurde der Strang granuliert, um erneut Ausgangsmaterial für weitere Verarbeitungsschritte zu ergeben. Das Granulat konnte dann an einer Spritzgussmaschine wieder verarbeitet werden. Dabei wurden die Zusammenhänge in der Spritzgussmaschine, des Spritzgusswerkzeugs und die Parameter des Verfahrens sehr gut erlebbar. An einer weiteren Station ging es um unterschiedliche Fügemethoden, wie Ultraschallschweißen und Kleben, die praktisch vollzogen und in ihren Ergebnissen direkt einsehbar waren. Im Kreativ-Atelier konnten die Auszubildenden durch einfache Methoden dreidimensionale Körper einfacher Entwürfe erstellen und neue, nachhaltige Werkstoffe einsehen.


Freisprechung der Metallbauer an den BBS II Gifhorn

Metall-Innung spricht ihre Junggesellen an den BBS II Gifhorn frei

Auch in diesem Schuljahr fand der zweite Teil der Gesellenprüfung für die Metallbauer und die anschließende Freisprechung der Junggesellen an den BBS II Gifhorn statt.

Begrüßt durch den Schulleiter Carsten Melchert, freute sich Innungsobermeister Moriz Möhring über das tolle Ergebnis der Prüflinge. Dabei stellte er vor allem den Junggeselle Erich Lesnoj als innungsbesten Absolventen heraus und lobte das Schweißergebnis im Lichtbogenhandschweißen von David Ring, der eine nahezu perfekte Schweißnaht produzierte. Insgesamt haben in diesem Jahr alle Prüflinge die Gesellenprüfung bestanden und werden von ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben übernommen. Es wurde also in jeder Hinsicht eine 100-prozentige Bestehens- und Übernahmequote erreicht.


Erneut absolvieren 7 Schülerinnen und Schüler ein Praktikum in Österreich

Drei unterschiedliche Betriebe und eine Fachschule lassen Lernende der BBS I und BBSII Praxiserfahrungen in Österreich sammeln

Vor den Herbstferien absolvierten 7 Schülerinnen und Schüler der beiden berufsbildenden Schulen Gifhorns ein 3-wöchiges Praktikum in Tamsweg/Österreich. Hierzu öffneten drei unterschiedliche Betriebe ihre Tore und ließen die Schülerinnen und Schüler einen spannenden Einblick in das Berufsleben in Tamsweg nehmen. Außerdem konnten drei junge Schülerinnen Ihr Praktikum auf dem landwirtschaftlichen Betrieb der Landwirtschaftliche Fachschule Tamsweg der machen. So erlebten die drei Praktikantinnen eine Vielzahl an Facetten der österreichischen Landwirtschaft in der hervorragend ausgestatten Landwirtschaftlichen Fachschule in Tamsweg, die selbst die begleitenden Lehrkräfte immer wieder in Staunen versetzt. An den Wochenenden wurden kulturelle und touristische Einrichtungen in ganz Österreich besucht, was das hervorragende Gesamtbild der gesamten Praktikumszeit abrundet.

 


Gesellenwahl und 2. Deutsche Schweißmeisterschaft mit SOLDAMATIC

Metall-Innung Gifhorn sucht den besten Schweißer der Innungsbetriebe

Zum zweiten Mal organisiert die Metall-Innung Gifhorn und das Team Metallbautechnik der BBS II Gifhorn den innungsinternen Wettbewerb der „Deutschen Schweißmeisterschaft mit dem Schweißsimulator SOLDAMATIC“ in den Räumlichkeiten der BBS II Gifhorn. Dabei rangen 28 Metallbaugesellinnen und –gesellen, sowie Auszubildende um den Titel. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer hatte eine vorgegebene Schweiß-Aufgabe im Verfahren Metall-Aktiv-Gas-Schweißen mit dem Schweißsimulator SOLDAMATIC zur absolvieren. Die Feststellung der Schweißqualität und damit die Auswertung erfolgten automatisch und unbestechlich durch den Simulator. Dabei zeigte sich die hohe Qualität jeder Schweißnaht, was den Innungsobermeister Moritz Möhring sehr freute. Dieses sei ein Indiz für die hohe Arbeitsqualität, die alle Innungsbetriebe der Metall-Innung Gifhorn auszeichnet.

 

Parallel zum Wettbewerb fanden erfolgreich die Wahlen für den Gesellenausschuss und damit die Wahl des Gesellenvertreters im Prüfungsausschuss statt. Hier ist es erfreulich, dass so viele Junggesellinnen und Junggesellen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, so Möhring. Andererseits zeigte sich ebenfalls, dass auch erfahrene Gesellen weiterhin für Kontinuität sorgen, indem sie in Ihrem Engagement nicht nachlassen.


7 Schüler der BBS II absolvieren Praktika in Österreich

Teilzeitschüler zeigen ihr Können in österreichischen Betrieben

Auch in diesem Sommer bekamen wieder sieben Schüler aus verschiedenen Ausbildungsberufen die Gelegenheit ein dreiwöchiges Praktikum in einem Betrieb in der näheren Umgebung von Tamsweg/Österreich zu absolvieren. Die zukünftigen Facharbeiter der Berufe Mechatroniker, Industriemechaniker, Energieelektroniker für Betriebstechnik und Anlagenmechaniker Fachrichtung Schweißtechnik zeigten in verschiedenen Betrieben ihren hervorragenden Ausbildungsstand und wussten mehrfach mit ihren Kenntnissen und Fähigkeiten zu glänzen. So ist es beispielsweise nicht verwunderlich, dass in den Betrieben die Schweißfertigkeiten der Anlagenmechaniker aus Gifhorn eine willkommene Unterstützung beim Fügen von Edelstahl - Bauteilen sind.

Den jungen Auszubildenden ist aber auch klar, dass dieses Praktikum ein großes Privileg darstellt. Zum einen wird diese Mobilität durch das Erasmus+-Programm der Europäischen Union gefördert und zum anderen stellen ihre Arbeitgeber Butting GmbH & Co. KG, Volkswagen AG und LSW die Auszubildenden des 2. Ausbildungsjahres frei. Mit dieser Motivation bringen die jungen Praktikanten neue Kompetenzen mit in die heimischen Betriebe und bereichern sicherlich damit ihre weitere berufliche Ausbildung und die betriebliche Arbeit.


Innovative Bildung an den BBS II Gifhorn: Moderne Technologien im Unterricht

Lehrkräfte erzeugen immersive Medien mit Unterstützung aus Italien

Die Berufsbildenden Schulen II in Gifhorn setzen weiterhin neue Maßstäbe in der Bildung, indem sie modernste Technologien in den Unterricht integrieren. Mit einem klaren Fokus auf die Zukunft arbeiten die Lehrkräfte der Abteilungen Metallbautechnik und Fahrzeugtechnik daran, den Unterricht um immersive Medien weiterzuentwickeln. Durch Kooperationen mit internationalen Partnern aus Spanien, Griechenland und Leer sowie mit Unterstützung von Experten aus Italien wird das Potenzial von Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) voll ausgeschöpft. Diese als immersive Medien bekannten Technologien stehen im Zentrum des strategischen Erasmus+-Projekts, das darauf abzielt, innovative Lehrmethoden zu erkunden und zu implementieren.

Lernen 4.0 für junge Metallbauerinnen und Metallbauer

In den modernen Klassenräumen der BBS II Gifhorn erleben Auszubildende eine neue Dimension des Lernens. Schweißsimulatoren und Schweißroboter, kombiniert mit VR- und AR-Technologien, ermöglichen es den Schülern u.a. virtuelle Werkstücke, die durch den Raum schweben, dreidimensional zu erforschen. Diese interaktiven Lernmethoden bieten nicht nur neue Einblicke, sondern fördern auch das Verständnis komplexer technischer Prozesse. Die digitalen Aufgabenstellungen, die den Schülern zugewiesen werden, unterstützen das Erlernen von Handfertigkeiten wie Schweißen und Sandstrahlen und fördern gleichzeitig die Entwicklung von Kommunikationsfähigkeiten.

Die Lehrkräfte der BBS II Gifhorn sind bestrebt, die Möglichkeiten dieser immersiven Medien voll auszuschöpfen. Während einige darauf abzielen, motivierende Lernsituationen zu schaffen, konzentrieren sich andere darauf, den Schülern Lernerfolge an modernen Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. Der Einsatz von VR und AR eröffnet neue Wege, um den Schülern attraktive und praxisnahe Lernangebote zu machen. Dies erfordert jedoch auch die Entwicklung neuer methodischer Ansätze, die die Lehrerteams mit Engagement und Innovationsgeist erarbeiten.

Exzellente Arbeitsergebnisse werden Unterricht bereichern

Alle Teilnehmenden aus den 5 Ländern zeigten sich begeistert von den Fortschritten und den Ergebnissen des internationalen Austauschs. Die exzellenten medialen Möglichkeiten der Schule erfordern nicht nur neue methodische Ansätze, sondern auch eine kontinuierliche Anpassung der Lehrpläne, um den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Für Schulleiter Carsten Melchert ist der Einsatz moderner immersiver Medien ein entscheidender Faktor, um junge Menschen für technische Berufe zu begeistern und sie auf ihre Zukunft vorzubereiten.

Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie internationale Zusammenarbeit und der Einsatz moderner Technologien die Bildungslandschaft nachhaltig verändern können. Die BBS II Gifhorn setzt damit nicht nur auf Innovation, sondern auch auf eine zukunftsorientierte Ausbildung, die den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, dem Handwerk und der Industrie gerecht wird.


BBS II Gifhorn startet das nächste internationale Digitalisierungsprojekt

Metallbauer werden auf höchstem Niveau digital ausgebildet

Schon jetzt findet die Ausbildung der Metallbauer und der Anlagenmechaniker digital auf einem hohen Niveau statt, stellt Teamleiter Jan-Patrick Hoppenau-Pala fest. Neben einem Zugang zum Lernmanagementsystem der BBS II erhalten die Auszubildenden Tablets zu Ausbildungszwecken. Im Unterricht nutzen die angehenden Fachkräfte Simulationen in der Schweißtechnik. Doch es soll noch weiter gehen, denn die Lehrkräfte wollen auch VR-Billen im Unterricht einsetzen und selbst entsprechende Lerninhalte kreieren. Dazu arbeiten sie erneut mit Lehrkräften aus anderen europäischen Ländern zusammen. Sie tauschen ihre Erfahrung in Bezug auf digitalen Unterricht und der Simulation von Schweißprozessen aus und planen neue Inhalte für die Einführung und Nutzung virtueller Realität, die Lerninhalte mittels VR-Brillen vermitteln sollen.

BBS II zeigt zahlreiche Simulationen und VR-Technik für den modernen Unterricht

BBS II Gifhorn zeichnet Partnerbetriebe als Erasmus+-Partner aus

Der Startschuss für dieses Projekt fiel gerade an den BBS II Gifhorn. Hierzu lud der Schulleiter, Carsten Melchert, Frau Ute Spieler (Kreisrätin) vom Schulträger des Landkreis Gifhorn und einige Schulleiter benachbarter berufsbildender Schulen ein. Auch Vertreter der Firma H.Butting GmbH & Co. KG und der Metall-Innung Gifhorn ließen sich diese Auftaktveranstaltung nicht entgehen. Der Innungsobermeister Friedrich Daenicke freute sich über das Engagement der Lehrkräfte der BBS II Gifhorn, die in Sachen Digitalisierung voran gehen und die von der Innung an die Auszubildenden ausgegebenen Tablets einsetzten. Außerdem erarbeiteten die Lehrkräfte Einsatzmöglichkeiten für Simulatoren und jetzt auch von virtuellen Realitäten. Alles sehr vorbildlich und lobenswert, so der Innungsobermeister Friedrich Daenicke. Auch die internationalen Angebote wie Auslandspraktika seien für die Auszubildenden sehr wichtig. Aber auch die BBS II Gifhorn schätzt die Bedeutung der engen Kooperation und zeichnete deshalb die Metall-Innung Gifhorn und die Firma H.Butting GmbH & Co. KG, vertreten durch Ausbildungsleiter Carsten Kamke, entsprechend als Erasmus+-Partnerbetriebe aus.

Metallbauer werden auf höchstem Niveau digital ausgebildet

Das neue internationale Digitalisierungsprojekt des Teams Metallbautechnik der BBS II Gifhorn beginnt jetzt und setzt neue Maßstäbe, freute sich Abteilungsleiter Torsten Lohmeier. Die Zusammenarbeit mit den Lehrkräften aus Ordizia/Spanien, Athen/Griechenland und aus der Partnerschule BBS II Leer wird sehr Interessant und effektiv sein und am Ende haben wir tolle neue digitale Unterrichtssequenzen für VR-Brillen, die es so noch nicht gab. Darauf können sich unsere Schülerinnen und Schüler schon jetzt freuen.


Alle Auszubildenden der Metall-Innung Gifhorn nutzen ein iPad in der Berufsschule

Zur modernen Ausbildung der Metallbauer(Innen) gehört das iPad

Metallbauer(innen) werden an den BBS II Gifhorn voll digitalisiert ausgebildet

Seit vier Jahren erhält jeder Lehrling der in einem Betrieb der Metall-Innung Gifhorn eine Ausbildung zur Metallbauerin oder zum Metallbauer absolviert ein Tablet für seine Ausbildung gestellt, das nach Abschluss ins Eigentum der Absolventen übergeht. Die iPads übergab der Innungsobermeister Friedrich Daenicke persönlich an die jungen Auszubildenden und freute sich darüber, dass nun alle Auszubildenden Metallbauer(innen) mit iPads ausgestattet seien. In allen vier Ausbildungsjahren verfügen die angehenden Metallbauerinnen und Metallbauer über digitale Endgeräte, die so den digitalisierten Unterricht an den BBS II Gifhorn besonders unterstützen. Nun können die Lehrlinge problemlos auf die digitalen Lerninhalte der schuleigenen Lernplattform zugreifen und unabhängig vom Lernort lernen, sagte der Teamleiter Metallbautechnik Jan-Patrick-Hoppenau-Pala (BBS II Gifhorn). Auch die anderen digitalen Unterrichtsmittel wie Schweißsimulator, Lackiersimulator, Roboter und vieles mehr können jetzt auf einem neuen Niveau im Unterricht, in Theorie und Fachpraxis, eingebunden werden. Damit seien die BBS II Gifhorn in Sachen Digitalisierung ganz vorne dabei.

Das Team Metallbautechnik der BBS II Gifhorn denkt aber auch schon weiter, will den Einstieg in die VR-Technik wagen und Unterrichtsinhalte für die Nutzung von VR-Brillen im Unterricht entwickeln. Die Pläne hierzu sind bereits sehr konkret, weshalb das Team ein neues KA02-Erasmus+-Projekt initiiert und einige europäische Partnereinrichtung ins Boot geholt haben. Außerdem wird mit dem Team Fahrzeugtechnik der BBS II Gifhorn kooperiert. Dieses Projekt wird die Digitalisierung an den BBS II Gifhorn und insbesondere im Team Metallbautechnik kräftig voranbringen, so Fachlehrer und Medienteamleiter Martin Gerber.

 


FOT in den Techniklaboren der FH Wolfenbüttel

Für die 12. Klasse der FOT war es ein besonderer Unterrichtstag in den Techniklaboren der FH Wolfenbüttel/ Fak. Versorgungstechnik. Hier führten die Schüler verschiedene Versuche nebst Berechnungen zur Umwandlung von Elektro- und Wärmeenergie durch, z.B. mit einer Gasturbine oder einem  Blockheizkraftwerk. In Gesprächen wurden auch die hervorragenden Chancen für zukünftige Studenten im Energie-Technikbereich sichtbar.
Die Fachoberschule Klasse 12 bietet u.a. Schüler*innen mit abgeschlossener Berufsausbildung die Chance, nach nur einem Jahr Vollzeitunterricht die Zugangsberechtigung für das Fachhochschul-Studium (nicht fachgebunden!) zu erlangen.
Weitere Anmeldungen für die FOS Technik oder FOS Gestaltung werden gerne entgegengenommen!


Digitalisierung an den BBS II Gifhorn

Lehrkräfte an den BBS II bereiten sich auf Digitalisierung in Unterricht vor

Lehrkräfte an den BBS II bereiten sich auf die Schule der Zukunft vor

Der Unterricht an den Berufsbildenden Schulen verbindet im Unterschied zu den allgemeinbildenden Schulen Theorie und praktische Anwendung in den beruflichen Fachrichtungen, also Unterricht in Klassenräumen und Werkstätten in handlungsorientierter Form. Somit ist der Unterricht sehr nahe an den Erfordernissen des Berufslebens und muss auf den technischen Wandel ausgerichtet sein. Die voranschreitende Digitalisierung hält auch in Schulen mehr und mehr Einzug. Deshalb bereiten sich die Lehrkräfte der BBS II auf die Nutzung eines Simulationsverfahrens in der Schweißtechnik vor. Hierbei soll ein Schweißsimulator den Schweißvorgang simulieren und dem Auszubildenden mit einer Technik namens Augmented Reality* den Schweißvorgang zeigen, ganz so, als würde der Auszubildende ein reales Schweißgerät verwenden. Während des gesamten Vorgangs bekommt der Lernende Hilfestellungen von dem Simulator in seine Schweißhaube eingeblendet und erlernt so viel schneller und präziser die entsprechenden Handfertigkeiten als herkömmlich. Zudem können Aufgaben in das Programm integriert und sofort bewertet werden. Das Beste an der Schweißsimulation ist aber, dass alle Gefahrenpotentiale des Schweißens nicht vorhanden sind. Es werden also weder Lärm, schädliche Gase, Lichtblitze noch große Hitze erzeugt. Deshalb können auch jüngere Schülerinnen und Schüler oder solche mit Beeinträchtigungen dieses Gerät nutzen und es schont gleichzeitig Ressourcen. Der Simulator unterstützt ein nachhaltiges Arbeiten an den Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Gifhorn und stellt einen wichtigen Teil der geplanten Digitalisierungen im Rahmen des Unterrichts im Bereich der Metalltechnik dar. Deshalb informierten sich auch der Leiter des Schulamtes des Landkreises Karsten Kreutzberg und der Innungsobermeister Friedrich Daenicke der Metall-Innung Gifhorn über die Möglichkeiten des Schweißsimulators im Berufsschulunterricht. Mit dieser Art des Unterrichts, ist eine deutliche Qualitätssteigerung im Bereich der Schweißtechnik für die Ausbildung des Metallbauers (Fachrichtung Konstruktionstechnik) möglich, so freut sich Friedrich Daenicke.

Die digitale Technik eignet sich auch für den Austausch mit unseren europäischen Partnern. Im Rahmen von Erasmus+ hat die BBS II Gifhorn als Europaschule ein Projekt beantragt und genehmigt bekommen, bei dem die Erfahrungen und praktischen Anwendung mit Lehrkräften und Schülern ausgetauscht werden können. Die elf Lehrkräfte der BBS II ließen sich deshalb von der Firma Weldplus schulen. Das Projekt „DESA 4.0 - Digitale europäische schweißtechnische Ausbildung“ wird deshalb die nächsten zwei Jahre das Team der BBS II beschäftigen. Der Unterrichtseinsatz auch in englischer Sprache wird im europäischen Rahmen geplant und erprobt. Denn, ein nachhaltiger Unterricht für Auszubildenden sollte auch multilingual und auf die Zukunft ausgerichtet sein.

 

*bezeichnet eine computerunterstützte Wahrnehmung bzw. Darstellung, welche die reale Welt um virtuelle Aspekte erweitert.


Metallbauer planen und fertigen einen Raketenofen

Vertreter zahlreicher Metallbaubetriebe lassen sich die Produkte ihrer Lehrlinge präsentieren

 

An den Berufsbildenden Schulen II des Landkreises Gifhorn haben die auszubildenden Metallbau der Metall-Innung Gifhorn die Produkte ihres fachpraktischen Unterrichts ihren Betriebsvertretern vorgestellt und dabei schmackhaftes gebrutzelt. Die Aufgabe der Lehrlinge des zweiten Ausbildungsjahres des Ausbildungsberufes Metallbauer lautete, einen Raketenofen zu plane und anschließend zu fertigen. Gemeinsam mit ihren Lehrkräften begannen sie zu recherchieren und dann wurden Zeichnungen im 3D-CAD-Programm erstellt. Hierzu ist Kreativität gefragt und die Fachkompetenz, einzuschätzen, ob die Planungen in der Werkstatt umzusetzen sind. Anschließend wurden die Entwürfe in den sehr gut ausgestatten Werkstätten der BBS II Gifhorn gebaut. Es wurden die einzelnen Bauteile gesägt, gefeilt und geschliffen. Danach entstand aus den verschweißten Einzelteilen der Raketenofen, der nach einer Beschichtung gebrauchsfertig war.

Diese Aufgabe braucht junge Fachkräfte und fordert sie heraus. Am Ende wurden die Produkte getestet und dabei den Meistern der Metallbaubetriebe präsentiert. Mit den kreativen und hochwertig gefertigten Ergebnissen dieser voll funktionsfähigen Raketenöfen war das versammelte Fachpersonal zufrieden. So stellten sich alle Beteiligten mit Stolz den gemeinsamen Gruppenfoto.