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Unser Besuch in Krajenka 2011
Vom 26.9. bis 30.9.2011 fuhr die Klasse NMü 2.1a zu unserer Partnerschule nach Krajenka. Betreuer waren der Verwaltungschef der BBS 2 GF Klaus Krauth und die Fachlehrer der Müllerschule, Jens Kersten und Thomas Becker.
Reisebericht über den Besuch in Polen der Klasse NMü 2.1a der Müllerschule Wittingen Von Matthias Bunten, Henrik Stärk und Jan-Horst Wiludda
Am 26.9.2011 sollte es um ca. 7.30 Uhr zur Partnerschule nach Polen gehen. Krajenka hieß das Ziel und die Fahrt sollte 9 Stunden betragen.
Mit vollgepackten Bullis ging es dann gegen 8.00 Uhr los. Es sollte eine lange Fahrt werden und niemand von uns Schülern wusste, was ihn dort erwarten würde. Gegen 17.00 Uhr am Montag erreichten wir unser Ziel in Polen, Krajenka. Wir wurden dort vor dem Internat von Lehrkräften der Schule freundlich empfangen. Anschließend gab es etwas zu essen und später haben wir unsere Zimmer bezogen. Gegen 18.15 Uhr haben wir dann die Schulmühle besichtigt. Ab 19.30 Uhr gab es Abendbrot und danach fand ein „Kennenlernspiel“ mit den polnischen Schülern statt.
Am Dienstag war bereits um 7.00 Uhr aufstehen, duschen und frühstücken, da um 7.30 Uhr unser Bus eintraf und wir gemeinsam mit den polnischen Schülern nach Danzig fuhren. Dort haben wir zunächst die Feinmühle von Dr. Cordesmeyer besichtigt. Anschließend erhielten wir eine Stunde Freizeit, auf die eine Altstadtführung mit Reiseführerin folgte. Der Ausblick von der Marienkirche war sehr schön. Aber der Aufstieg mit der Wendeltreppe nach oben hat alle ziemlich außer Atem gebracht. Aber der Aufstieg hat sich gelohnt. Nach der Altstadttour folgte noch etwas Freizeit, in der man Zeit fand, mit den polnischen Schülern Kontakte zu knüpfen. Dies gestaltete sich auf Grund mangelhafter Deutschkenntnisse und nahezu keiner Englischkenntnisse auf Seiten der polnischen Schüler und überhaupt keiner Polnischkenntnisse auf unserer Seite etwas schwierig, aber es war machbar! Wir waren erst spät abends wieder im Internat.
Mittwoch sind wir ebenfalls relativ früh aufgebrochen. Wir haben eine Art Erlebnispark besucht, der das Leben der Polen und der Kaschuben in der Vergangenheit zeigte. Es gab dort einiges zu sehen, wie z.B. einen Deportationszug, das längste Brett der Welt, einen Bunker und vieles mehr. Im Anschluss an diesen Park sind wir in den Wald gefahren und haben dort einen Aussichtsturm bestiegen, welcher ca. 100 m hoch war und damit bis über die Baumspitzen hinausragte, was eine enorme Aussicht ermöglichte. Abends wieder in Krajenka, durften wir an einer Art Einweihungsritual für neue Schüler und Lehrer der Polen teilnehmen. In einer sehr lustigen Atmosphäre wurden den Schülern Quizfragen zur Schule gestellt, es wurde ein Gedicht gelesen und der Höhepunkt war, dass vorne für alle sichtbar, ein recht ekelhaftes Gemisch aus Zutaten wie Salz, Essig, Fisch, Senf, Himbeersirup, Mehl und einiges mehr vorbereitet wurde, das nun ein paar der Schüler, Lehrer und auch der Direktor verkosten mussten. Nach dieser Feier gab es eine Art Disco in den Mensaräumen.
Am Donnerstagvormittag haben wir mit der polnischen Partnerklasse ein Wörterbuch mit Müllereibegriffen zusammengestellt. Am Nachmittag haben wir in Zlotow ein Museum besucht. Hier war eine Ausstellung über die Geschichte der Stadt und das Leben früher. Danach gab es noch eine Stadtführung. Am Abend sind wir mit allen in den Wald gefahren. Hier war ein großes Jagdhaus. Nach der Besichtigung von Haus und Garten haben wir alle zusammengesessen und gegrillt. Es gab Würstchen und Chickenwings. In geselliger Atmosphäre haben wir dann den Abend ausklingen lassen. Gegen 22.00 Uhr sind wir zurück zum Internat gefahren.
Am Freitag haben wir morgens die Taschen gepackt und verstaut und sind nach dem Frühstück erneut zur polnischen Schule gefahren. Wir haben gegen die Polen Fußball gespielt und 4 : 2 verloren! Anschließend haben wir uns zu Kaffee und Kuchen getroffen, Fotos von der Fahrt betrachtet und gegenseitig Geschenke verteilt. Der Abschied fiel dann einigen recht schwer! Es wurde umarmt, Hände geschüttelt und letzte Fotos gemacht. Dann ging es wieder nach Hause. Die Rückfahrt zog sich von 13.00 Uhr bis ca. 22.30 Uhr hin.
Im Allgemeinen war es also ein erlebnisreicher und spannender Ausflug. Und es ist schade, dass man die neuen Freunde wohl nicht wieder sehen wird – aber es gibt ja facebook.
Das Leben in Polen (Krajenka) ist sehr, sehr einfach und doch sind die Menschen mit dem was sie haben und wie sie leben sehr zufrieden. Die Menschen werden mir als sehr gastfreundlich und höflich in Erinnerung bleiben. Und für mich habe ich gelernt, dass es oftmals nicht die teuren Sachen sind, die uns glücklich machen, sondern so, wie die Menschen dort die Einfachheit des Lebens genießen.
Man schaut immer auf das, was man nicht hat. Aber nie auf das, was man hat! Hier nun einige Bilder: |
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