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Gesellenprüfung 2009
Die drei erfolgreichsten Absolventen des Jahrgangs 2009 in Wittingen:
Alle weiteren erfolgreichen Absolventen des 1. Jahrganges mit der Berufsbezeichnung: „Müller (Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft/ Müllerin (Verfahrenstechnologin in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft)“ in der Reihenfolge der Prüfungsnummern:
Text Rüdiger Lange für das Isenhagener Kreisblatt 28 Pioniere der Müllerei Beeindruckende Freisprechungsfeier in Rade Wittingen/Rade (rl). Einer der ältesten Berufe der Welt ist heute zu einem Hightec-Job mutiert – der Müllerberuf. Das wurde am Donnerstagabend in der „Rader Deele“ immer wieder deutlich. Dort erhielten 28 Absolventen der Wittinger Müllerschule nach drei Jahren intensiver Ausbildung ihre Gesellenbriefe. Das Besondere diesmal: Es war der erste Jahrgang, der nach der neuen Ausbildungsordnung vom 1.8.2006 ausgebildet wurde und die Berufsbezeichnung Müller mit dem Zusatz „Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft“ trägt. „Ihr seid sozusagen die Pionier der neuen Müllerei“, sagte Andreas Bolte vom Verband Deutscher Mühlen. Bolte, Günter Neumann von der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade, Gifhorns Landrätin Marion Lau und Wittingens Ortsbürgermeister Wolfgang Trautmann lobten die hohe Ausbildung an der Wittinger Müllerschule und dankten den Firmen für ihre Ausbildungsbereitschaft. Abteilungsleiter Hans-Rainer Rohde dankten dem Schulträger der Berufsbildenden Schulen II (BBS II) dem Landkreises Gifhorn, den unterstützenden Ausbildungsfirmen und dem engagierten Prüfungsausschuss, dem Haus Blume in Wittingen und dem Berliner Hof in Rade für die Unterkunft, Versorgung und Seelsorge während der Blockbeschulungszeiten. Alle Redner waren sich einig, dass der Müllerberuf trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Talfahrt ein Beruf mit Zukunft ist. „Der Bedarf an Fachkräften wie wir sie ausbilden ist riesig“, sagte Hans-Rainer Rohde. Ob in der Lebensmittelindustrie, Mischfutterwerken, in den klassischen Mühlen oder in vielen anderen Bereichen, es gibt mehr Bedarf, als Müller ausgebildet werden. Günter Neumann bot den neuen Gesellen Unterstützung bei der weiteren Ausbildung an. „Die Handwerkskammer vergibt Stipendien für ein Studium. Rufen sie uns an, dann können wir darüber sprechen“, sagte er. Prüfungsausschussvorsitzender Hubertus Nitzschke bezeichnete diesen Jahrgang als einen sehr guten Jahrgang. Nach drei Hammerschlägen und dem Ruf „Glück zu ihr jungen Müllersleut“ gab es dann die lang ersehnten Zeugnisse und Gesellenbriefe. Was wäre so eine Freisprechungsfeier ohne Auszeichnungen. Hans-Rainer Rohde ehrte die vier Schüler, die niemals gefehlt haben: Hauke Gaus, Heiko Stumpp, Oliver Marsch und Martin Roelfes. Heinrich Jördens von der BBSII Gifhorn ehrte die besten dieses Jahrganges: Martin Roelfes (1,0) von der Firma Deuka Höltinghausen, Marco Projahn (1,3) Firma Bauk-Hof Rosche und Manuel Möckel (1,8) Firma Kofu Neuss. Die drei konnten sich weiter über 500, 300 und 200 Euro freuen, die ihnen aufgrund ihrer sehr guten Leistungen Siegfried Schilling von der Müller-Pensionskasse überreichte. Die frisch gebackenen Gesellen dankten mit Präsentkörben ihren Lehrern Hans-Rainer Rohde, Thomas Becker und Jens Kersten. Die Festveranstaltung wurde immer wieder von Tatjana Neufeld am Klavier hervorragend musikalisch umrahmt. Die ehemalige Gifhornerin lebt heute in Berlin, studiert an der Hochschule für Musik in Leipzig und hat schon viele Auszeichnungen bei Klavierkonzerten errungen. Die Freisprechungsfeier endete mit einem vorzüglichen kalt-warmen Büffet. Übrigens gibt es in Deutschland nur zwei Müllerschulen, für den Süden in Stuttgart und für den Norden in Wittingen. Wer mehr über den Müllerberuf wissen möchte, sollte sich einfach mal mit Hans-Rainer Rohde, Tel. (05831) 378 oder Mail: muellerschule-wittingen@t-online.de, in Verbindung setzen. Infos gibt es aber auch unter www.bbs2-gifhorn.de
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