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Klassenausflug zur Flechtorfer Mühle
Am 21.11.2011 besuchten wir, die Klasse NMü 2.1b die Feinmühle von Walter Thönebe in Lehre bei Wolfsburg. Hier werden am Tag 550t Weizen, sowie 75t Roggen zu Mehl der Marke Sonnengold vermahlen. Vor der Annahme des regional angebauten und geernteten Weizens, wird er im Firmeneigenen Labor auf z.B. Kleber und Fallzahl untersucht. Wenn die ermittelten Werte den Qualitätskriterien der Flechtorfer Mühle entsprechen, gelangt das Getreide über die Annahmegosse und diverse Fördermittel in das Getreidesilo, welches insgesamt 35.000t fasst. Das eingelagerte Getreide wird nach Bedarf ausgetragen und in die Mühlenreinigung weiter gefördert. Zwar wurde das Getreide bei der Annahme schon grob vorgereinigt, jedoch muss dies vor der Vermahlung noch gründlicher geschehen. Bevor das Getreide mit Wasser genetzt wird, wird es von einer Siebmaschine, einem Kombireiniger sowie einer Trieurbatterie vom Besatz gereinigt. Das Korn selbst wird zudem über Poliermaschinen bearbeitet. Dies wird als Weißreinigung bezeichnet. Das danach auf 16% Feuchtigkeit genetzte Getreide wird auf 46 Walzenpaaren zerkleinert und auf 4 Plansichtern sortiert. Kleieschleudern sorgen für eine noch höhere Mehlausbeute, indem sie das restliche Mehl, das an der Kleie haftet, entfernen. Das fertige Mehl wird mit pneumatischer Förderung in die Verpackungshallen gefördert. Hier werden verschiedene Mehle in Mischern zusammengestellt, um die gewünschte Mehltype zu erhalten. Auch Backmischungen für z.B. Waffeln oder Pfannkuchen, werden hier gemischt. Nun werden die Produkte in 0,5 – 2kg Packungen, so wie in 25kg und 50kg Säcke gefüllt. Die Backmischungen finden auch in sog. Schüttelflaschen Platz. Die fertig verpackten, auf Paletten sortierten, Produkte werden mit einem Seitenstapler in das Hochregallager einsortiert. Auf 1.800 Stellplätzen finden die Paletten nun Platz, bis sie in die Geschäfte gebracht, oder ins Ausland exportiert werden.
Peer Nagel |
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