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Aktuelle Ergebnisse der Umfrage zur Ausbildungssituation in der Müllerei
Anfang Mai 2005 hat der Förderverein der Müllerschule Wittingen e.V. 106 Ausbildungsbetrieben, die zur Zeit ausbilden bzw. innerhalb der letzten 10 Jahre „Müller“ ausgebildet haben, 2 Fragebögen mit adressiertem und frankiertem Rückumschlag zugesandt.
Es handelt sich dabei um Ausbildungsbetriebe aller Müllereisparten aus dem nördlichen Bundesgebiet, welches das Einzugsgebiet der Müllerschule Wittingen umfasst. Zur Struktur der Ausbildungsbetriebe ist einerseits auf die sehr unterschiedliche Verarbeitungskapazität pro Tag hinzuweisen. Andererseits ist auf den stetig größer gewordenen Anteil der Auszubildenden aus den Mischfutterbetrieben aufmerksam zu machen, der den Anteil der Auszubildenden aus Getreidemühlen hier in Wittingen mittlerweile übersteigt.
Der 1. Fragebogen bezog sich auf die Ausbildungssituation in der Müllerei, der 2. Fragebogen sollte die Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben und der Berufsschule untersuchen.
Von 106 versandten Briefen sind im Laufe von 4 Wochen 45 beantwortet worden. Dieser Rücklauf von 42 % ist trotz beiliegendem Freiumschlag zwar etwas besser als bei der letzten Befragung vor 11 Jahren (31 %), aber dennoch als enttäuschend einzustufen.
Auf 16 Rückläufern war die Anschrift des Betriebes vermerkt, die andern antworteten anonym.
Nach Redaktionsschluss sind noch vier Fragebögen eingetroffen, die in die Auswertungsberechnung nicht mit eingegangen sind, inhaltlich das Ergebnis jedoch bestärken.
Zur Ausbildungssituation: Über ein Drittel (38 %) der antwortenden Betriebe hätte in den letzten Jahren gerne mehr Jugendliche zum Müller ausgebildet, wenn sich mehr geeignete Jugendliche dazu bereit gefunden hätten. Das ist deutlich weniger als 1994 (45 % Ost, 68 % West) dennoch ist die Ausbildungsbereitschaft der Mühlenbetriebe sehr viel höher, als es die abgeschlossenen Ausbildungsverträge vermuten lassen.
Bei der Frage nach den Gründen der Ausbildungsbereitschaft wird zu 80 % geantwortet, dass die eigenen Nachwuchskräfte eher den betrieblichen Anforderungen entsprechen. Am zweithäufigsten (56 %) – Mehrfachnennungen waren möglich – wurde angegeben, dass nur so Fachkräfte gewonnen werden können, die sonst nicht auf dem Arbeitsmarkt zu finden sind. Interessanterweise gaben 44 % der Befragten als Ausbildungsmotivation an, man müsse mehr Jugendlichen eine Chance geben. Zum Teil wurde diese Aussage durch Unterstreichen bekräftigt. Hieran wird deutlich, dass sich ein großer Teil der Ausbildungsbetriebe ihrer sozialen Verantwortung durch aus bewusst und bereit ist, diese auch zu übernehmen.
Weshalb dennoch die Einstellung zur Ausbildung von jungen Müllern scheiterte, beantworteten fast 2/3 der Befragten (64 %) mit der mangelnden schulischen Qualifikation der Bewerber. Dieser Befund ist nicht nur bei „Müllern“, sondern in vielen Branchen, besonders im Handwerk, festzustellen. Hier ist m.E. dringender Handlungsbedarf von Nöten. Anscheinend schaffen es viele Haupt- und Realschulen nicht mehr, ihre Schulabgänger auf die Anforderungen für die berufliche Erstausbildung vorzubereiten. Hier muss auf allen Ebenen, durch Informationsaustausch zwischen den Lehrkräften der allgemein bildenden Schulen, der Berufsschulen und den Ausbildungsbetrieben genau so wie auf Kultusministerebene in der KMK-Konferenz gegengesteuert werden, denn auf einem wackligen Fundament kann kein Berufsgebäude mit lebenslanger Haltbarkeit errichtet werden. Zusätzlich beklagten 33 % die erkennbar mangelnde Motivation der Ausbildungsplatzsuchenden und in 29 % der Fälle scheiterte die Besetzung am Mangel an Bewerbungen. D.h. dass in fast 1/3
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der Fälle die Einstellung daran scheiterte, dass der Beruf „Müller“ als nicht „bewerbenswert“ anerkannt wurde oder einfach bei den Schulabgängern nicht bekannt war. Hier sind also die bisherigen Bemühungen zur Bekanntmachung des Berufes und zur Verbesserung des Image von Müllern als unzureichend zu bewerten. Alle an Ausbildung von Müllern interessierten haben hier noch viel Arbeit vor sich. Nur eine Berufsbezeichnung, in der das Wort „Mühlen“ fehlt, kann, da es erwiesener Maßen in der Bevölkerung historisch oder zumindest nicht zukunftsorientiert und somit fehlbesetzt ist, zu einem stärkeren Interesse zu diesem Beruf führen. Während 18 % bei dieser Frage keinen Eintrag vornahmen, erklärten lediglich 4 % die Einstellung zur Ausbildung sei gescheitert, da sie keinen Bedarf hatten.
Bei der konkreten Nachfrage nach freien Stellen für Auszubildende bzw. Müllergesellen wurden 24 Ausbildungsplätze und 6 Arbeitsplätze für Gesellen bei einem Rücklauf aus 45 Betrieben angeboten. 8 Betriebe gaben an, z.Zt. keine freien Stellen zu haben, während 19 Betriebe (42 %) keine Angaben hierzu machten.
Bei der Einschätzung der Betriebs- und Produktionsleiter nach der notwendigen Anzahl des Nachwuchses in den einzelnen Müllereibereichen pro Jahr in Deutschland, sahen sich 86 % der Befragten hierzu nicht in der Lage. 22 % konstatierten, dies nicht beurteilen zu können, während 64 % keinen Eintrag vornahmen. Bei den restlichen Schätzungen gab es rel. hohe Differenzen. Die Vermutungen gingen bei - den Getreidemühlen von 25, 30, 40, bis 200 - den Mischfutterbetrieben von 15, 25, 70 bis 100 - den Spezialmühlen (Schäl-, Gewürzmühlen, …) von 10, 15, 20, 50 bis 100
notwendigen Auszubildenden aus.
Der Kostenfaktor spielte ähnlich wie bei der letzten Befragung von 1994, keine Ausbildung hemmende Rolle. 69 % der Ausbildungsbetriebe vertraten diese Meinung, während lediglich 22 % die Kosten als Ausbildung begrenzenden Faktor ansahen. Vor diesem Hintergrund ist die Subventionierung von Ausbildungsplätzen bzw. die „finanzielle Bestrafung“ von Nichtausbildung doch kritisch zu sehen. Die Erfahrung zeigt, dass finanzielle Mitnahmeeffekte häufig die Qualität der Ausbildung nicht begünstigen.
Das Problem der Personalbeschaffung war bei den meisten Betrieben lediglich gering ausgeprägt. 51 % begründeten diese Haltung mit dem rel. jungen Mitarbeiterstamm. Darüber hinaus vermerkten 64 % die rel. geringe Fluktuationsrate in ihrem Betrieb. Hingegen konnte niemand unterstreichen, dass arbeitslose Müller rel. leicht auf dem Arbeitsmarkt zu beschaffen sind.
Statt gelernte Müller, geeignete Hilfskräfte für die Produktion selbst heranzuziehen, wurde von 78 % der Betriebe abgelehnt. Nur für 18 % kam diese Möglichkeit in Betracht. Wenn es sich allerdings um geeignete Handwerker wie Schlosser oder Elektriker handelt, waren doch etwas mehr der Befragten (27 %) hierzu bereit. Dennoch war der Anteil der Verneiner dieser betriebsinternen Umschulung mit 71 % deutlich in der Überzahl.
Wenn es nun um die konkrete Besetzung von freien Stellen mit Mitarbeitern eines erwarteten Anforderungsprofils geht, ergibt sich eine Zweiteilung im Beschaffungsvermögen: Für 40 % der befragten Betriebe ist dies rel. problemlos möglich. Einer fast gleichen Anzahl (42 %) hingegen gelang die Besetzung nur mit großem Aufwand. 13 % machten hierzu keine Angaben.
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Trotz dieser doch großen Mühe von vielen Betrieben, ihre freien Stellen zu besetzen, erwarten 56 % keine Hilfen bei der Werbung bzw. Auswahl geeigneter Mitarbeiter. Allerdings wünschen sich bei der Werbung von Arbeitnehmern 27 % mehr Unterstützung.
80 % der befragten Betriebe waren mit dem Qualifikationsniveau ihrer Mitarbeiter zufrieden. Nur 13 % hätten gern Mitarbeiter mit höherem Niveau eingestellt. Insbesondere müssten bei denen die Verantwortungsbereitschaft (31%), die Zuverlässigkeit (29 %), die Verfahrenskenntnisse (27 %) sowie die Teamfähigkeit (27 %) besser ausgebildet sein. Mehrfachnennungen waren wieder möglich.
Wenn unabhängig vom momentanen Bedarf gefragt wird, worauf die Betriebs- und Produktionsleiter besonderen Wert bei ihren Müllern legen, wird mit deutlicher Mehrheit (29 %) die Zuverlässigkeit genannt. Hier wurden keine Begriffsvorgaben gemacht. Mit 24 % folgte die geforderte Leistungs- bzw. Einsatzbereitschaft/ Engagement. Auch hier wurde wie oben auf die Verantwortungsbereitschaft und Teamfähigkeit (jeweils 22 %) besonderer Wert gelegt. Mehrfach genannt wurden auch das notwendige Fachwissen (11 %), die Flexibilität (9 %) und Selbstständigkeit (9 %). Interesse an der Arbeit, Qualitätsarbeit, Belastbarkeit und Pünktlichkeit folgten mit jeweils 7 %. Es wurden weitere 28 Anforderungen genannt, die aber nur Einfach- oder Zweifachnennungen waren und nicht den obigen Begriffen zugeordnet werden können.
Fazit:
1. Hätten sich mehr geeignete Jugendliche für die Ausbildung zum Müller/ zur Müllerin entschieden, wären sie auch in der Mühlenwirtschaft ausgebildet worden. Viele Ausbildungsplätze können also nicht besetzt werden. Über die Hälfte der antwortenden Betriebe meldeten freie Ausbildungsplätze. 2. Hauptursache der Nichtbesetzung von Ausbildungsplätzen ist die mangelnde schulische Qualifikation und Motivation der Schulabgänger. Ein weiterer Grund ist der Mangel an Bewerbungen. Der Beruf mit seinen Vorzügen und Möglichkeiten ist also immer noch zu unbekannt. 3. Der notwendige jährliche Bedarf an Ausbildungsplätzen insgesamt kann aus der Mühlenwirtschaft selbst nur schwer beurteilt werden. Eine Recherche bei der Agentur für Arbeit könnte evtl. weiterhelfen. 4. Für einen großen Teil von Betrieben ist die Besetzung von freien Stellen mit dem erwarteten Anforderungsprofil schwierig. Trotzdem wird eine betriebsinterne Umschulung von geeigneten Handwerkern wie Elektrikern oder Schlossern von 2/3 der befragten Unternehmen abgelehnt. 5. Persönliche Kompetenzen und Sozialkompetenzen eines Mitarbeiters haben den gleichen Stellenwert wie die Fachkompetenz. Verantwortungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Einsatzbereitschaft sind neben den Verfahrenskenntnissen die am meisten geforderten Eigenschaften an die Mitarbeiter in der Produktion. Bei einem Einstellungsgespräch ist dies sicher schwer herauszufinden. Während einer Ausbildung lernt man sich besser kennen und hat so bei einer Übernahmeentscheidung eine bessere Grundlage.
Zur Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und den Ausbildungsbetrieben
Erfreulich ist, dass 80 % der befragten Ausbildungsbetriebe die notwendige Zusammenarbeit zwischen ihnen und der Berufsschule uneingeschränkt mit „ja“ beantworteten. Dennoch kann und muss der Versuch unternommen werden, dieses Ergebnis zu verbessern. Dass die Wittinger Berufsschule daran interessiert ist, wird ja durch die von ihr initiierte Fragebogenaktion deutlich.
5 Betriebe bzw. 11 % beklagten den fehlenden bzw. geringen Kontakt zur Berufsschule. Der Leistungsstand der Auszubildenden solle telefonisch oder durch einen kleinen Bericht nach dem 1. Block oder nach einem Jahr den Ausbildungsbetrieben mitgeteilt werden.
Hierzu ist zu sagen, dass nach jedem Ausbildungsjahr (nach jeweils 2 Blöcken), nach Vorgaben des Nds. Kultusministeriums, offiziell ein Jahreszeugnis an die Auszubildenden ausgehändigt wird. Da dieser Zeitraum für die Beurteilung von den meisten an der Ausbildung Beteiligten als zu lang angesehen wird, gibt die Berufsschule nach jedem Block einen sog. inoffiziellen Zwischenstand der Benotung. Dies wird durch die sog. „Leistungsbewertung am Ende des Blockunterrichtes“, die in den Fächern genau so wie das offizielle Jahreszeugnis aufgeteilt ist, dokumentiert. Diese Leistungsbewertung ist vom Ausbilder zu unterschreiben und wird vom Auszubildenden der Schule wieder vorgelegt. Darüber hinaus stehen alle Lehrer für weitere Fragen telefonisch, am besten ab 13.00 Uhr, unter 05831-378 zur Verfügung.
Durch persönliche Kontakte zwischen Ausbildern und Lehrern bei regelmäßigen Treffen wie z.B. den „Wittinger Gesprächen“ erhoffen sich 4 Betriebe oder 9 % eine engere Zusammenarbeit. Allerdings wurde auch die Schwierigkeit hierfür wegen der großen Entfernung anerkannt. 56 % machten keine Angaben, wie denn eine bessere Zusammenarbeit aussehen könne. Dieses Ziel verfolgt auch der „Förderverein der Müllerschule Wittingen e.V.“, der die Zusammenarbeit zwischen allen an der Ausbildung beteiligten in § 2 seiner Satzung ausdrücklich nennt. Interessanter Weise war 29 % der antwortenden Ausbildungsbetriebe die Existenz des Fördervereins nicht bekannt, obwohl in der Fachzeitschrift über die Gründung des Vereins und seine Aktionen mehrmals berichtet wurde.
Zu den Erwartungen an den Förderverein machten 64 % keine Angaben. 11 % erhofften sich durch den Verein eine weitere Verbesserung in der Ausstattung der Schulmühle und des Labors, um auf dem Stand der Technik zu bleiben. Weiterhin wurden Fördermaßnahmen für Auszubildende mit schwachen Schulleistungen oder Fördermaßnahmen der Müllerausbildung am Wittinger Standort allgemein erwartet. Ein Betrieb erhofft sich durch den Förderverein mehrere und qualifiziertere Bewerbungen für Ausbildungsplätze.
Mit den Anschaffungen des Fördervereins für die Schulmühle und des Labors, der Unterstützung des Nachhilfeunterrichts und der Erstellung des „Leitfadens zur Auswahl geeigneter Auszubildender für den Ausbildungsberuf ‚Müller/Müllerin’“ hat der Förderverein die o.g. Erwartungen sicher erfüllt. Dieses wird er auch in Zukunft weiterhin tun. Er kann das jedoch nur in dem Maße, wie er Mitglieder hat, die bereit sind, neben der Zahlung des Mitgliedsbeitrages auch aktiv an den geforderten und gewollten Zielen mitzuarbeiten.
Ganz allgemein erwarten 73 % keine Hilfe zu Ausbildungsfragen. 1 Betrieb erwartet von der Berufsschule mehr Hilfe, 4 weitere oder 9 % ohne Angabe, von wem die Hilfe erwartet wird. Keine Angaben machten 3 Betriebe oder 7 %.
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80 % der antwortenden Ausbildungsleiter sind die Unterrichtsinhalte bekannt (76 %) oder teilweise (4 %) bekannt. Das zeugt von dem großen Interesse der Ausbildungsbetriebe, was ihre „Zöglinge“ in der Schule lernen sollen. An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass der Stoffverteilungsplan für die technischen Fächer der Müllerschule Wittingen im Internet unter www.bbs2-gifhorn.de/mueller einsehbar ist.
51 % lassen sich die Schulunterlagen nach dem Unterrichtsblock regelmäßig, 44 % gelegentlich zeigen. Dabei werden von 87 % die Inhalte des Unterrichtsstoffes für notwendig erachtet. 4 Betriebe oder 9 % meinten, dass der Stoff teilweise unnötig sei ohne genau zu beschreiben, was das sei. 2 Betriebe widersprachen sich in ihrer Ansicht diametral. Während der eine die Auffassung vertrat, das breite Fachwissen sei notwendig, da Müller nun einmal in Feinmühlen, Mischfutterbetrieben, Schälmühlen oder Gewürzmühlen arbeiten können sollen, vertrat ein anderer Betrieb die Meinung „Müller und Futtermittelproduktion sind zweierlei“.
Bei der Frage, welche Themen im Unterricht intensiver behandelt werden sollten, verneinten diese Notwendigkeit 44 %. 22 % machten hierzu keine Angaben. Zu 11 % wurde vorgeschlagen, die Verfahrenstechnik oder neue technische Anlagen mit modernen Maschinen gründlicher zu behandeln. 7 % forderten ein stärkeres Eingehen auf die Ernährungsgrundlagen und die Rohstoffe, 2 Betriebe bekräftigten bei dieser Frage ihre Unterstützung für die zusätzlichen Übungsstunden zur Förderung leistungsschwacher Schüler.
Bei weiteren Kooperationsmöglichkeiten machten 42 % keine Angaben, 2 % sahen keine Möglichkeit. 33 % jedoch sahen die Berufsschule als Ort für Weiterbildungsmaßnahmen z.B. mit dem Thema zur modernen Schädlingsbekämpfung, an. 7 % konnten sich dort Firmenpräsentationen vorstellen. Weitere 7 % wünschten sich in der Berufsschule einen weiteren Austausch zwischen den Ausbildungsbetrieben wie z.B. Ausbildertagungen. 2 Betriebe erwarten von der Schule die Organisation des Austausches von Auszubildenden in Betriebe der jeweils anderen Fachsparte.
Bei den weiteren Erwartungen an die Berufsschule machten 80 % keine Angaben, 2 Betriebe hatten keine. Weitere Einzelangaben waren: - „eine gute Ausbildung unserer Azubis“, - „den Standort halten“, - „eine bessere persönliche Betreuung der Schüler, die meist doch noch Kinder seien“, und wieder „Unterstützung der Lernschwachen“.
76 % der Betriebe waren mit der Unterbringung der Auszubildenden zufrieden, 4% machten keine Angaben, ein Betrieb bekannte, er könne dies nicht beurteilen. 11 % beklagten die engen Zimmer, die im schlechten Zustand seien. 2 Betriebe forderten eine Betreuung im Hotel nach dem Unterricht.
Wenn dadurch höhere Unterbringungskosten entstünden, würden dies 13 % akzeptieren, 16 % nicht. 71 % machten hierzu keine Angaben, da, wie oben ja schon gesagt, 76 % mit der Unterbringung zufrieden sind.
Vielleicht rückt dies so manche Fehlinformationen zu diesem Thema wieder zurecht.
Dieses Ergebnis muss nun intensiv in der Fachabteilung der Berufsschule und im Förderverein diskutiert werden. Es dient als Grundlage für die weitere Arbeit. Herzlichen Dank an alle Ausbilder, die durch ihre Rückmeldungen an der Erstellung dieses Ergebnisses mitgearbeitet haben!
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