Wer Interesse an einer Führungsposition, an der Selbstständigkeit oder einem Job in der Industrie hat, kann sich nach der Gesellenprüfung weiterqualifizieren. Hier sind verschiedene Wege möglich.
In der Fachschule (ebenfalls am Schulstandort, genaue Bezeichnung: Fachakademie für Augenoptik) können Augenoptikerinnen und Augenoptiker berufsbegleitend den Meistertitel erwerben.
Wer Meister ist, darf anspruchsvollere Aufgaben übernehmen. Dazu gehört zum Beispiel die Augenglasbestimmung, die auch von Augenärzten durchgeführt wird. Dabei misst und errechnet der Augenoptiker, wie die Brillengläser eines Kunden beschaffen sein müssen, damit er optimal sehen kann. Darüber hinaus gehören die Anpassung von Kontaktlinsen und die Ausbildung von Lehrlingen zu den Aufgaben der Meister. Ein recht neues Angebot ist folgendes: Direkt von der allgemeinbildenden Schule mit Abschluss „Fachhochschulreife“ bietet die Berufsschule Hankensbüttel in Kooperation mit der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel ein duales integratives Studium zum Dipl.-Ing. (FH) an. Eine berufliche Tätigkeit in der Führung eines Handwerksbetriebs der Augenoptik / Optometrie ist ebenso denkbar wie eine Beschäftigung in der optischen Industrie.
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