Projekte

Angehende Maler/innen und Lackierer/innen gestalten moderne Kunstwerke im Autohaus Kühl

Das Autohaus Kühl in Gifhorn, vertreten durch Herrn Michael Neuburger bittet gestalterisch um Hilfe. Im Rahmen von Umbaumaßnahmen der Firma ist eine Wand mit Gipskartonplatten aufgestellt worden, um den Kunden- und Arbeitsbereich sauber von dem Baustellenbereich zu trennen. Diese grauen Gipskartonplatten sollen eine Gestaltung erfahren. Die Auszubildenden des Maler- und Lackiererhandwerks  der Klasse FML15/16  stellen sich dieser Aufgabe.

Die Ideenfindung steht an erster Stelle. Eine Malerfachklasse ist an einen Lehrplan gebunden, das heißt, es müssen theoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten erlernt werden, so Frau Regina Ruge, Lehrerin. Dieses geschieht im Demonstrationsunterricht mit zwei Lehrkräften an einem Samstag, der ja eigentlich ein freier Tag für die Auszubildenden ist. Nach einigen Überlegungen steht fest, es werden ein Streifenbild und ein Bilderdiktat durchgeführt.

Inspiriert durch den Maler Tarek Marestani, von dem der Lehrer Herr Holger Koch ein Streifenbild erstanden hat, wird diese alte Technik gewählt, die heute wieder brandaktuell ist, wie man z. B. in der Werbung oder im Produktdesign sieht. Es wird die Kunst des Strichziehens geübt, aber auch Kenntnisse über das Mischen von Farben, Farbkontraste, Farbharmonien und Farbpsychologie sind von Nöten.

„Das erfreuliche Ergebnis in kürzester Zeit lässt sich sehen! Der Beruf des Malers- und Lackierers/der Malerin und Lackiererin ist  u. a. auch künstlerisch sehr anspruchsvoll“, so Regina Ruge, Abteilungsleiterin der BBS II Gifhorn. Herr Neuburger, Prokurist des Autohauses Kühl, fügt hinzu: „Seit der Bearbeitung der Bauwand durch die Schüler und Schülerinnen beobachten wir viele unserer Kunden, die sich in ihrer Wartezeit intensiv mit der Gestaltung auseinandersetzten und ihre Interpretation diskutieren.“

Filmprojekt der Fachoberschule Gestaltung

„Goethe lebt“

Die Schüler und Schülerinnen der Fachoberschule Gestaltung des 12. Jahrgangs haben im Gestaltungsunterricht der Lehrerin Frau Ruge Stop-Motion-Filme gedreht.

Zunächst erarbeiteten die Schüler und Schülerinnen im Lerngebiet Gestaltung unter kunstgeschichtlichen Aspekten individuell ausgewählte Epochen hinsichtlich der Architektur oder des Interieurs (Innenarchitektur, Raumausstattung, Möblierung) der Mode und des Zeitgeistes. Dieses Wissen wurde in der Lernsituation „Goethe ist zeitlos“ angewendet. Hierfür bauten die Schüler und Schülerinnen eine Kulisse für Goethe und seine Geliebte Charlotte Buff. Kunstgeschichtlich variieren die Bühnenbilder von der Antike, z. B. den Römern, bis zu den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Diese Kulissen wurden für die nachfolgende Lernsituation „Goethe lebt“ genutzt.  Die erstellten Figuren erweckten die Schüler und Schülerinnen durch die Aneinanderreihung vieler Fotos erfolgreich zum Leben.